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Projekt Friedrich Schillers · Zanguera-Lome, Togo DE EN FR
Für Bewerber

Deine Ausbildung in Deutschland beginnt hier.

Wir bringen dich mit deutschen Unternehmen zusammen und begleiten dich von der Bewerbung bis zur Ankunft – Visum, Wohnung und Formalitäten inklusive.

  • Für dichkostenlos
  • Deutschab Niveau B1
Internationale Auszubildende bei ihrer Ankunft am Frankfurter Flughafen
Dein Weg

In vier Schritten nach Deutschland

  1. 1

    Profil & Zertifikat

    Lege dein Profil an und lade dein anerkanntes Deutsch-Zertifikat hoch. Deinen Lebenslauf erstellen wir automatisch.

  2. 2

    Entdeckt werden

    Geprüfte deutsche Unternehmen finden dich im Talentpool und nehmen Kontakt auf.

  3. 3

    Vertrag & Begleitung

    Du unterschreibst digital und wirst bei Visum & Wohnungssuche begleitet.

  4. 4

    Ausbildung starten

    Du kommst in Deutschland an und beginnst deine duale Ausbildung.

Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

  • Deutschkenntnisse auf mindestens Niveau B1, nachgewiesen durch ein anerkanntes Zertifikat (Goethe, ÖSD, telc, TestDaF, ECL oder DSH). Du kannst die Prüfung auch während der Anmeldung ablegen.
  • Interesse an einem der abgedeckten Ausbildungsberufe in einer Engpassbranche.
  • Bereitschaft, die notwendigen Dokumente (Ausweis, Zeugnisse) bereitzustellen.
Wir begleiten dich
Visum · Wohnung · Ankunft

Visum

Unterstützung bei allen Visumsformalitäten.

Unterkunft

Hilfe bei der Wohnungssuche vor Ort.

Integration

Begleitung beim Ankommen und Einleben.

Immer erreichbar

Updates per Nachricht, E-Mail und WhatsApp.
FAQ

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns – wir helfen gern weiter.

Ja — und zwar dauerhaft. Du zahlst nichts für dein Profil, nichts für Kontaktanfragen und auch nichts, wenn du eine Stelle annimmst. Die Vermittlungsgebühr trägt der Betrieb. Wenn dich jemand um Geld für eine Vermittlung bittet, kommt diese Forderung nicht von uns.

Schillers Connect ist eine Vermittlungsplattform für die duale Ausbildung: Deutsche Betriebe durchsuchen einen Pool international vorqualifizierter Bewerberinnen und Bewerber, deren Deutschkenntnisse wir vor der Veröffentlichung prüfen. Wir begleiten das Dossier vom ersten Kontakt bis zum ersten Arbeitstag — Vertrag, Unterlagen für die Botschaft und Ankunft inbegriffen.

Mindestens B1, nachgewiesen durch ein Zertifikat einer anerkannten Prüfstelle wie Goethe, telc oder ÖSD. In der Pflege und anderen sprachintensiven Berufen wird häufig B2 erwartet. Teilnahmebescheinigungen von Sprachkursen zählen nicht — es muss eine bestandene Prüfung sein.

Hinter der Plattform steht Projekt Friedrich Schillers mit Sitz in Togo. Wir arbeiten seit Jahren mit jungen Menschen, die eine Ausbildung in Deutschland anstreben, und kennen beide Seiten des Verfahrens: die Anforderungen deutscher Betriebe und die Hürden, vor denen ein Bewerber im Herkunftsland steht.

Formal sind die meisten Zertifikate unbegrenzt gültig. In der Praxis akzeptieren viele Auslandsvertretungen jedoch keinen Nachweis, der zum Termin älter als zwölf Monate ist. Dein Profil warnt dich deshalb schon ab sechs Monaten — nicht weil das Zertifikat ungültig wäre, sondern damit du eine Wiederholung planen kannst, statt sie zu erleiden.

Wir konzentrieren uns auf Engpassberufe: Pflege und Gesundheit, Handwerk, Gastronomie und Hotellerie, Logistik sowie Industrie und Produktion. Insgesamt sind über 36 Ausbildungsberufe hinterlegt. Fehlt Ihr Beruf, sprechen Sie uns an — die Liste wächst mit der Nachfrage.

Der Schwerpunkt liegt in Westafrika, vor allem in den frankophonen Ländern; daneben vermitteln wir Bewerber aus Nordafrika und Asien. Entscheidend ist nicht das Herkunftsland, sondern ein geprüftes Sprachzertifikat und ein vollständiges Profil.

Für dein Profil: Reisepass, Schulabschlusszeugnis und dein Sprachzertifikat. Alles Weitere — Geburtsurkunde, Führungszeugnis und die Nachweise für die Botschaft — fordern wir gezielt an, wenn es so weit ist. Zu jedem Dokument steht in deinem Portal, was es zeigen muss und woher du es bekommst.

Die Plattform gibt es auf Deutsch, Englisch und Französisch; die Sprache lässt sich auch im eingeloggten Bereich jederzeit umschalten. Anfragen beantworten wir in allen drei Sprachen. Mit den Betrieben kommunizieren wir grundsätzlich auf Deutsch.

Unternehmen sehen zunächst nur ein anonymisiertes Profil: Beruf, Deutschniveau und Qualifikationen, ohne deinen Namen, dein Foto und deine Kontaktdaten. Erst wenn du eine Kontaktanfrage annimmst und der Betrieb die Vermittlungsgebühr bezahlt hat, wird deine Identität freigeschaltet.

Eine Kontaktanfrage abzulehnen ist völlig unproblematisch und hat keine Folgen für dein Profil. Anders ist es, wenn du dich aus einem bereits laufenden Dossier ohne anerkannten Grund zurückziehst: Dann ist dein Profil 60 Tage lang nicht im Talentpool sichtbar, weil auf der anderen Seite ein Betrieb Zeit und Geld investiert hat. Melde dich in so einem Fall bei uns — bei einem nachvollziehbaren Grund heben wir die Pause auf.

Du bekommst eine Benachrichtigung per E-Mail und in deinem Portal. Sobald das Dossier bezahlt ist, könnt ihr direkt über die Nachrichtenfunktion schreiben — du musst deine private Telefonnummer also nicht herausgeben, um in Kontakt zu bleiben.

Wir begleiten dich durch das Verfahren: Wir sagen dir, welche Unterlagen wann gebraucht werden, prüfen sie vor der Einreichung und stimmen uns mit dem Betrieb ab. Das Visum erteilt die Auslandsvertretung, nicht wir, und die Wohnung stellt in der Regel der Betrieb. Beantragen und unterschreiben musst du selbst.

Nicht ohne Weiteres: Dein Aufenthaltstitel ist an deine Ausbildung gebunden. Ein Wechsel ist möglich, muss aber mit der Ausländerbehörde abgestimmt werden, und ein Abbruch ohne neuen Ausbildungsplatz gefährdet deinen Aufenthalt. Deshalb lohnt es sich, vor der Zusage ehrlich zu prüfen, ob Beruf und Betrieb zu dir passen.

Warnzeichen sind: Geld wird verlangt, bevor ein Vertrag mit einem echten Betrieb vorliegt; ein Ausbildungsplatz oder ein Visum wird „garantiert"; Zahlungen sollen auf ein privates Konto gehen; oder jemand bietet an, Unterlagen für dich zu „besorgen", die du nicht hast. Eine Fälschung führt zur Einreisesperre. Frag im Zweifel bei uns nach — auch bei Angeboten, die nichts mit uns zu tun haben.