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Warum du bei Schillers Connect nichts bezahlst

15. Oktober 2026 · Schillers Connect Admin
Warum du bei Schillers Connect nichts bezahlst

Wenn du bisher mit Vermittlern gesprochen hast, kennst du die Frage: „Was kostet mich das?" Bei uns lautet die Antwort: nichts. Kein Registrierungsbeitrag, keine Gebühr für dein Profil, keine Provision, wenn du eine Stelle bekommst.

Wer stattdessen zahlt

Der Betrieb. Er zahlt eine einmalige Vermittlungsgebühr, und zwar erst, wenn du seine Anfrage angenommen hast. Vorher fließt kein Geld — auch nicht von ihm.

Das folgt einem Grundsatz, den die Internationale Arbeitsorganisation seit Jahren vertritt: Employer Pays Principle — die Kosten der Anwerbung trägt, wer von der Arbeitskraft profitiert, nicht die Person, die sie anbietet.

Warum wir das nicht aus Großzügigkeit tun

Ein Bewerber, der sich für eine Vermittlung verschuldet hat, kommt mit einem Kredit im Rücken in Deutschland an. Er kann es sich nicht leisten, dass die Ausbildung nicht passt. Er wird bleiben, auch wenn der Betrieb ihn schlecht behandelt, und er wird abbrechen, sobald ein besser bezahlter Job ihn schneller schuldenfrei macht.

Beides ist schlecht — für ihn und für den Betrieb. Ein Vermittlungsmodell, das den Bewerber zahlen lässt, produziert genau diese Abhängigkeit. Wir wollen sie nicht.

Was das für dich konkret heißt

  • Dein Profil zu erstellen ist kostenlos, dauerhaft.
  • Kontaktanfragen von Unternehmen kosten dich nichts.
  • Du zahlst nichts für Unterstützung bei Unterlagen, Visum oder Wohnungssuche.
  • Du zahlst auch dann nichts, wenn du eine Stelle annimmst.

Kosten, die dennoch bei dir liegen, sind nicht unsere: Sprachprüfung, Reisepass, Visumgebühr, Anreise. Wir sagen dir vorher, welche das sind — siehe unsere Artikel zum Sperrkonto und zum Botschaftstermin.

Woran du unseriöse Angebote erkennst

  • Es wird Geld verlangt, bevor ein Vertrag mit einem echten Betrieb vorliegt.
  • Ein „garantierter" Ausbildungsplatz gegen Vorkasse. Niemand kann ein Visum garantieren.
  • Zahlungen auf ein privates Konto oder per Bargeldtransfer.
  • Der angebliche Betrieb lässt sich nicht überprüfen: keine Adresse, keine Website, kein Handelsregistereintrag.
  • Es wird angeboten, Unterlagen „zu besorgen", die du nicht hast. Eine Fälschung führt zur Einreisesperre.

Wenn du unsicher bist

Frag uns. Auch dann, wenn es um ein Angebot geht, das nichts mit uns zu tun hat. Es kostet dich nichts, und es ist billiger als der Verlust deiner Ersparnisse.